Fotokurs Teil 5: Fotografieren im Schnee – 8 Tipps für Einsteiger

Nachdem wir eine längere Pause mit unseren Fototips gemacht haben, gibt es heute den fünften Teil unseres Fotokurses und heute geht alles um das Fotografieren im Schnee. Wir zeigen dir heute wie du tolle Fotos im Schnee machst. Fotografieren im Schnee und im Winter ist nicht immer so einfach, wie es aussieht. Aber wenn du nur wenige Kleinigkeiten beachtest, kann nichts mehr schief gehen.

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Fotografieren im Schnee

Stelle deine Kamera auf M wie „Manuell Fotografieren“

Das Zusammenspiel von Verschlusszeit, Blende und ISO nennt man Belichtung und diese drei Elemente stehen in einer gewissen Beziehung zueinander, wie du auf der kleinen Graphik im Fotokurs Teil 3 noch einmal nachschauen kannst. Hier kannst du auch alles nachlesen, was du über manuelle Fotografie wissen musst.

Messe die Belichtung nicht direkt auf den Schnee

Bei Schnee ist es sehr schwierig die Belichtung für ein korreckt belichtetes Bild zu messen. Die Kamera findet im Schnee keine kontrastreichen Stellen und weiß somit nicht, auf was genau sie die Belichtung messen soll. Ganz oft werden deine Fotos zu hell und sind überbelichtet. Hier hilft dir die Belichtungskorrektur in deiner Kamera, mit der du zwischen ein und zwei Blendenstufen manuell retten kannst.

Fokussiere auf Kontraste

Mit dem Fokussieren ist es wie mit der Belichtung. Deine Kamera findet im Schnee keinen Punkt, auf den sie scharf stellen soll. Sicherlich hast du das schon einmal erlebt, dass deine Kamera dann ständig hin- und hersummt, dein Objektiv bewegt sich hin und her und stellt einfach nicht scharf. Suche dir also einen kontrastreichen Punkt im Schnee, z. B. einen Stein oder einen Ast, der aus dem Schnee ragt und fokussiere darauf. Alternativ dazu kannst du dein Objektiv auch auf manuellen Fokus umstellen und dann selbst per Hand scharf stellen. Aber Achtung!
Nach dem Fotografieren solltest du unbedingt daran denken, dass du dein Objektiv wieder auf AF, also auf automatischen Fokus zurück stellst, sonst werden beim nächsten Mal all deine Fotos unscharf und du weißt im ersten Moment vielleicht nicht, was du da falsch machst. Das kann dich in den Wahnsinn treiben.

Nutze das Histogramm in deiner Kamera

Auch beim Fotografieren im Schnee kannst du deine gemachten Fotos auf deinem Display deiner Kamera kontrollieren. Aber draußen im Schnee ist das nicht immer so einfach. Daher kannst du dir für deine Fotos das Histogramm anzeigen lassen. Hier siehst du, ob das gemachte Bild korrekt-, über- oder unterbelichtet ist, also ob es zu hell oder zu dunkel geworden ist.

Wenn das Histogram die „Kurve“ eher links, dann ist dein Foto dunkler, wenn die „Kurve“ eher auf der rechten Seite ist, dann ist dein Foto heller.
Beim Fotografieren im Schnee sollte sich das Histogramm auf keine der beiden Seiten orientieren, dadurch erhälst du jede Menge Details.

Weißabgleich nachträglich in Lightroom machen

Den Weißabgleich in deiner Kamera lässt du bei Schneefotos auf AWB, das bedeutet automatischer Weißabgleich. Um den Weißabgleich kümmerst du dich erst bei der Bildbearbeitung und gleichst ihn nachträglich in Lightroom für deine Fotos an. So werden deine Fotos alles gleichmäßig und das Weiß des Schnees ist auch ein schönes und natürliches Weiß.

Akkus halten nicht so lange wie bei warmen Temperaturen

Bedenke bitte, dass deine Akkus nicht so lange halten, wie bei warmen Temperaturen. Das heißt für dich, dass du unbedingt an einen Ersatzakku denken solltest. Die Kamera frisst sozusagen extrem viel Strom, weil die Umgebungsluft für die Kamera eigentlich zu kalt ist. Und es gibt doch nichts schlimmeres, wenn du Fotos im Schnee machst und du nach Hause musst, weil dein Akku leer ist. Das wäre doch wirklich total ärgerlich.

Handschuhe von Jack Wolfskin

Nicht nur deiner Kamera wird es schon nach kurzer Zeit ziemlich kalt. Du wirst die Kälte sicherlich zuerst an deinen Fingern spüren, wenn du Fotos im Schnee machst und das kann wirklich sehr unangenehm sein. Wenn du einmal kalte Hände hast, wirst du sie unterwegs fast nicht mehr warm bekommen. Wir haben uns da extra ein paar coole Handschuhe von Jack Wolfskin gekauft, bei denen du nur die Finger zum Fotografieren im Schnee und bei Kälte frei legen kannst. Die sind echt eine tolle Erfindung.

Aufwärmen der Kamera nach dem Fotografieren im Schnee

Zum Schluss kommt einer der wichtigsten Tipps für das Fotografieren im Schnee und im Winter. Mit der Kamera und deinen Objektiven ist es wie mit allen anderen Dingen, die du in der Kälte draußen benutzt. Deine Objektive und auch deine Kamera beschlagen. Wenn du von draußen wieder rein in die Wohnung kommst, dann lasse deine Kamera unbedingt mindestens 20-30 Minuten ruhen und die Zimmertemperatur erreichen. Denn genau dieses Kondensat, diese Feuchtigkeit ist extrem schädlich für dein Equipment. So wie Wasser es eben ist für deine Elektrogeräte.
Bei uns soll es in den nächsten Tagen ja vielleicht noch einmal schneien. Wie sieht es bei dir aus? Bist du diesen Winter sogar noch zum Ski fahren in den Bergen? Vielleicht hast du ja Glück und kannst unsere Tipps beim Fotografieren im Schnee anwenden. Wir wünschen dir ganz viel Spaß dabei.

Fotokurs Teil 1, 2, 3 und 4 kannst du hier nachlesen:

katrinandsandra_1491 Fotografieren im Winter Fotos im Schnee Fotos im Winter machen Schweiz Dolomiten Tipps für das Fotografieren im Schnee Spuren im Schnee

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Stay marvelous,
Katrin and Sandra

Welchen Tipp fandest du am wichtigsten für das Fotografieren im Schnee?

Hast du schon einmal Fotos im Schnee gemacht?

Fotografieren im Schnee- Wir haben die besten Tipps für Einsteiger

Sandra

Wollt Ihr noch mehr wissen? Hier noch x-mal unnützes Wissen über mich:

- Für das Laden der Kamera-akkus bin ich verantwortlich
- Katrin's und mein Hund heisst PEPPERoncinio und die Katzen red hot CHILI und Jackson5
- Ich trinke gern Fritz Cola und alkoholfreies Radler
- Kinder-Schoko-Bons kann ich immer essen, genauso wie Pizza und Pommes
- Meine Kamera hab ich immer dabei, und wenn mal doch nicht, dann gibt es noch das iPhone
- Ich liebe es Urlaubsfilme zu machen
- Ich habe eine kleine Schwäche für Superhelden und Katrin ist Schuld
- Am liebsten hätte ich es gern immer sonnig, warm und Sand zwischen den Zehen
- Mich zog es einige Male zu unseren Nachbarn nach Frankreich
- Ich liebe meinen blauen Rucksack und es damit ferne Länder zu erkunden
- Mein aktuelles Lieblingsland ist Thailand

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