Chiang Rai: Viel mehr als nur der Weisse Tempel

Wir haben für euch eine dreiteilige Artikelserie unseres wundervollen Assistenten und Nachwuchsfotografen, der euch zusammen mit seiner Freundin Lena seine Eindrücke und Reisetips aus Thailand in Worten und Fotos beschreibt. Vielen lieben Dank ihr beiden.

Lena und Raphael sind seit dem 05. Oktober auf ihrer Weltreise und berichten über ihre Erlebnisse auf ihrem Reiseblog Lena and Raphael Travel. Schaut doch mal vorbei! Viel Spaß mit der grandiosen Artikelserie der beiden.

Der zweite Teil der Serie handelt von Chiang Rai: Viel mehr als nur der Weisse Tempel

 

Anfangs haben wir mit dieser Stadt nur den Weißen Tempel verbunden. Nach unserem fünftägigen Aufenthalt können wir sagen, dass Chiang Rai noch unglaublich viel mehr zu bieten hat und, dass es sich definitiv lohnt, länger als nur einen Tag zu bleiben.

Die Fahrt mit dem klimatisierten Bus kostete knapp 200 Baht pro Person. Es empfiehlt sich das Ticket direkt bei Greenbus, am besten über deren App, zu kaufen, wodurch man Geld sparen kann.

Tempel in Chiang Rai

Wat Rong Khun

Dieser ist auch bekannt als der weiße Tempel und kann als Wahrzeichen der Stadt gesehen werden. Der Eintritt liegt mittlerweile bei 50 Baht für Touristen. Die Tempelanlage  liegt etwas außerhalb, man kann aber mit einem Bus von der Station beim Nachtmarkt für 20 Baht dorthin gelangen. Allerdings gibt es keine richtige Haltestation, weshalb man mit einem Sammeltaxi zurückfahren muss.

Strahlend und blendend weiß hebt sich der bisherige Tempel von seiner Umwelt ab. Der Baubeginn war 1998 und wurde durch Chalermchai initiiert, die Fertigstellung ist für 2070 geplant. Die weiße Farbe steht hierbei nicht für Trauer, sondern die Reinheit Buddhas. Eindrucksvoll sind die Gesichtsfratzen an umliegenden Bäumen, sowie die Hände und Füße als Verkörperung der Hölle unter der Brücke der Wiedergeburt. Durch diese gelangt der Besucher zum eigentlichen Tempel, der Halle Buddhas und des Nirwanas, weshalb man darauf weder stehen bleiben noch umdrehen darf. Die zwei Stoßzähne auf der Brücke, welche eine Art Kreis bilden, sollen Mara darstellen. Dies ist nur ein Einblick in die subtile Verbindung zwischen Form, Funktion und Symbolik.

Künstlerisch ist der Tempel zweifellos ein Meisterwerk und definitiv einen Besuch wert. Seine Besonderheit zeichnet sich durch seine moderne Inszenierung aus, da in den inneren Wandgemälden Batman, Kung Fu Panda, Michael Jackson und Co zu finden sind, aber auch durch die strahlend weißsilberne Farbe und dem goldenen „Klohäuschen“ im Kontrast dazu. Allerdings muss man sagen, dass die Anlage wirklich sehr touristisch ist und nicht einmal ansatzweise die meditativ religiöse Stimmung ausstrahlt wie andere Tempel.

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Wat Rong Suea Ten

Diese Anlage  ist ebenfalls sehr neu und noch im Bau. Der Eintritt ist kostenlos und man benötigt mit dem Auto etwa 8 Minuten zum Zentrum. Wir haben uns einen Weg dorthin fahren lassen und sind dann zurück gelaufen, wobei wir tolle Aussichten genossen.

Wat Rong Suea Ten Chiang Rai

Der Tempel zieht seine Blicke durch seine vorwiegend tiefblaue Fassade in Verbindung mit den goldenen Ornamenten auf sich. Umgeben wird dieser von zahlreichen Glaskugeln, wodurch Assoziationen mit Tausend und einer Nacht hervorgerufen werden. Im Inneren erwartet einen ein riesiger strahlend weißer Buddha.

Wat Rong Suea Ten Chiang Rai Wat Rong Suea Ten Chiang Rai Wat Rong Suea Ten Chiang Rai Wat Rong Suea Ten Chiang Rai

Wat Huay Plakang

Eines unserer Highlights war diese Tempelanlage etwas außerhalb, welche hauptsächlich der chinesischen Gottheit Guanyin gewidmet ist. Hervorstechend ist die riesige, weiße Statue dieser, welche die Gegend überragt und schon von weitem sichtbar ist. Wir haben uns wieder mit einem Taxi dorthin fahren lassen und sind anschließend etwa eine Stunde zurück in die Stadt gelaufen, wobei wir die Umgebung und die Natur besser lernen konnten.

Wat Huay Plakang Chiang Rai Wat Huay Plakang Chiang Rai

Von der Plattform unter der Statue hat man einen von vielen schönen Ausblicken auf die Umgebung. Die Figur ist betretbar und kostet 40 Baht Eintritt. Dafür fährt man mit einem Aufzug direkt zu den oberen Stockwerken. Das Innere ist völlig unerwartet und erinnert an eine Märchenlandschaft ganz in Weiß und Silber.

Wat Huay Plakang Chiang Rai Wat Huay Plakang Chiang Rai Wat Huay Plakang Chiang Rai

Des Weiteren gibt es in der Anlage, die noch im Bau ist, einen weiteren noch nicht fertig gestellten Tempel. Durch die noch putzgrauen Wände liegt der Fokus ganz auf den Buddhastatuen sowie den Stuckarbeiten.

Wat Huay Plakang Chiang Rai Wat Huay Plakang Chiang Rai

Das dritte Bauwerk der Anlage ist spitz zulaufend und beinhaltet neun Stockwerke, welche allesamt einen wunderbaren Panoramablick liefern. Besonders schön fanden wir, die ganze Zeit von dem Geruch der Räucherstäbchen und einer sich wiederholenden Melodie umgeben zu sein, die einen in eine meditativ ruhige Stimmung versetzt.

Wat Huay Plakang Chiang Rai Wat Huay Plakang Chiang Rai

Baan Dam (Black House)

Nach dem weißen Tempel ist wohl das Black House von Thawan Duchanee die bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt. Es liegt rund 15 Fahrminuten vom Zentrum entfernt.  Für die Hinfahrt nutzen wir einen öffentlichen Bus für 20 Baht pro Person, für die Rückfahrt ein TukTuk. Es werden 80 Baht Eintritt fällig.

In diesem Gebäudekomplex mit idyllischem Garten sind viele außergewöhnliche meist tierische Materialien aus aller Welt zu sehen, die Assoziationen mit dem Tod hervorrufen, um an die schlechten Seiten des Menschen und an das Leid, das Buddha erlebte, zu erinnern. Dementsprechend ließ uns Manches wie zum Beispiel das Schlafhaus des Künstlers sowie die Architektur im Allgemeinen staunend, Anderes wie die zahlreichen Tierfelle und –häute, womit die  meisten Räume geradezu zugestellt waren, betroffen zurück.

Baan Dam (Black House) Chiang Mai Baan Dam (Black House) Chiang Mai Baan Dam (Black House) Chiang Mai Baan Dam (Black House) Chiang Mai

Außerdem noch sehenswert

Clocktower

Dieser befindet sich im Zentrum der Stadt. Beleuchtet gibt der Clocktower zusammen mit den aufwendig gestalteten goldenen Straßenlaternen ein schönes Bild ab. Bekannt ist er zudem für die Lichtershow, von der wir leider nicht berichten können, da der Turm während unseres Aufenthalts restauriert wurde.

Clocktower Chiang Rai

Nachtmarkt in Chiang Rai

Unweit des Clocktowers befindet sich der Nachtmarkt, welcher jeden Abend stattfindet. Dieser war leider nur wenig besucht und im Vergleich zu anderen Märkten nicht wirklich spektakulär. Ganz nett sind die gemeinsamen Sitzmöglichkeiten von vielerlei Ständen.

Nachtmarkt in Chiang Rai

In Chiang Rai gibt es eine Vielzahl ansprechender Cafés und Bars, von Reggae- und Aussiebars bis hin zu einem liebevoll gestalteten Katzencafé. Ganz besonders hat uns das Dinner Late gefallen. Eine kleine Rooftopbar, welche auf einfachste Weise und auf kleinstem Raum eine entspannte Atmosphäre erzeugt.

Das war der zweite Teil der Artikelserie über den Norden Thailands.

Lena & Raphael

 

Den ersten Teil der Artikelserie gab es gestern auf dem Blog. Hier geht es um Chiang Mai: Tempel, Trekking und Loy Krathong, das Lichterfest in Thailand.

In Teil 3 der Serie geht es um Pai, die letzte Hippie Oase im Norden Thailands.

 

Wir freuen uns schon auf den dritten Teil, dann geht es um Pai und du kannst schon sehr gespannt sein.

Stay marvelous,
Katrin and Sandra.

 

Chiang Rai: Viel mehr als nur der Weisse Tempel

Warst du schon einmal dort?

Chiang Rai: Viel mehr als nur der weisse Tempel - Teil 2 einer grandiosen Artikelserie

 

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Sandra Müller

Wollt Ihr noch mehr wissen? Hier noch x-mal unnützes Wissen über mich:

- Für das Laden der Kamera-akkus bin ich verantwortlich
- Katrin's und mein Hund heisst PEPPERoncinio und die Katzen red hot CHILI und Jackson5
- Ich trinke gern Fritz Cola und alkoholfreies Radler
- Kinder-Schoko-Bons kann ich immer essen, genauso wie Pizza und Pommes
- Meine Kamera hab ich immer dabei, und wenn mal doch nicht, dann gibt es noch das iPhone
- Ich liebe es Urlaubsfilme zu machen
- Ich habe eine kleine Schwäche für Superhelden und Katrin ist Schuld
- Am liebsten hätte ich es gern immer sonnig, warm und Sand zwischen den Zehen
- Mich zog es einige Male zu unseren Nachbarn nach Frankreich
- Ich liebe meinen blauen Rucksack und es damit ferne Länder zu erkunden
- Mein aktuelles Lieblingsland ist Thailand

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