Kurztrip nach Schweden: Die Region Örebro

Helen und Anja haben sich ganz spontan für einen Kurztrip nach Schweden in die Region Örebro entschieden und danach noch einen Tag in Stockholm eingelegt. Hier schreiben sie über ihre Erlebnisse.

Ein Gastbeitrag von unserer weltbesten Tiersitterin Helen und ihrer Freundin Anja. Danke euch beiden für euren wunderschönen Bericht eures Schwedenurlaubs.

Tag 1: Bester Flughafentransfer und unser Schwedenhäuschen

An einem Freitag Morgen sind wir nach dem besten Flughafentransfer mit Driverin Katrin von Frankfurt nach Stockholm Arland geflogen. Ein kurzer Flug von 2 ¼ Stunden und schon waren wir in Schweden.

 

Flughafentransfer Frankfurt Flug nach Stockholm Frankfurt Flug nach Stockholm SAS

 

Von dort aus ging es mit einem Mietwagen ca 2,5 Stunden ins Landesinnere zu einer winzigen Siedlung 20 Min von Örebro entfernt (Asen). Die Fahrt verlief entspannt und völlig problemlos. Wir konnten konstant mit 110 km/h ohne Elchbekanntschaft auf der Autobahn fahren.

Das Panorama bestand vorwiegend aus Wäldern, felsigen Abschnitten, gelegentlich kam man an kleinen Städtchen und Einkaufszentren wie Ikea –selbstverständlich- vorbei. Als wir den letzten Abschnitt auf einer Landstraße fuhren, wussten wir, was ländliches Leben in Schweden bedeutet. Eine Ansiedlung von höchstens 10 Häusern im typischen Schwedenlook (rote Holzhäuser mit Stehlampen an jedem Fenster und viiiel Beleuchtung ums gepflegte Haus) im Abstand von mind. 200 Metern nennt man hier Dorf. Genau so hatten wir uns einen Kurztrip nach Schweden vorgestellt.

 

Rote Schwedenhäuser IKEA Schweden Kurztrip nach Schweden: Rote Schwedenhäuser IKEA Schweden

 

In der Abenddämmerung erreichten wir unser idyllisches Schwedenhäuschen mit großem Garten, Gartenfass – Sauna, Trampolin und Pool, der bei 0 bis -10°C wohl eher etwas für Sommerliebhaber oder eiskalte Nordmenschen ist. Das Schwedenhäuschen haben wir übrigens bei AirBNB gefunden.

Beim Betreten des Hauses fühlten wir uns sofort heimisch, es war sehr stilvoll im typisch nordischen Stil eingerichtet, gut ausgestattet und sauber (bis auf das Waffeleisen, wie es sich später herausstellte). Gemütliche Abende vor dem knisternden Kaminfeuer (ohne W-LAN und TV) dafür aber mit Kniffel waren vorbestimmt. Das Haus haben wir übrigens über AirBNB gebucht und können dies einfach nur weiterempfehlen und für einen Kurztrip nach Schweden einfach perfekt. (Wenn du über unseren Link bei AirBNB buchst, dann bekommst du 20 € geschenkt. Klingt das nicht toll?!)

 

Schwedenhäuschen Örebro AirBNB Schwedenhäuschen Örebro AirBNB Schwedenhäuschen Örebro AirBNB

 

Tag 2: Das historische Städtchen Örebro

Das historische Städtchen Örebro bot uns den ersten Kontakt mit der schwedischen Kultur und waschechten Schweden, wenn auch nicht ausschließlich blond und blauäugig. Örebro wird auch Herz von Schweden genannt, da bereits seit dem Mittelalter viele Handelsstraßen hierher führten.

Als erstes fiel uns das wunderschön am Wasser gelegene gemauerte Schloss ins Auge. Es liegt sehr zentral und ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Gewappnet mit Prospekten besuchten wir danach ein nachgebautes mittelalterliches Dorf namens „Wadköping“, das sich im Zentrum der Stadt befindet und durch einen wunderschönen Park am Fluss entlang zu erreichen ist. Es besteht aus historischen Häusern des 17. Und 18. Jh, die an Stellen der Stadt abgebaut und originalgetreu in diesem Freilichtmuseum wieder aufgebaut wurden. Der Eintritt ist übrigens frei.

 

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Zu jedem Häuschen gibt es eine Geschichte, die man in den Häusern mit allen Sinnen erkunden kann. Mit einem Kaffee im Espressohouse stärkten wir uns nach der Kultur für die erste Shoppingtour. Man findet viele kleine schnuckelige Boutiquen rund um das Zentrum und man weiß gar nicht, wo man anfangen soll.

Den Heimweg nutzten wir noch für unseren Lebensmitteleinkauf bei „Willy`s“, um uns mit allem Nötigem auszustatten. Ganz klar landete auch Knäckebrot aus einer Auswahl von ca. 5000 Knäckebroten im Einkaufswagen. Knäckebrot ist, während übliche Lebensmittel ca. 10-20 % teurer sind als in Deutschland, verhältnismäßig billig.

 

Knäckebrotauswahl in Schweden

 

Tag 3: Natur pur im Naturreservat Garphytten

Natur pur stand am nächsten Tag auf dem Programm. Die hatten wir, als wir den Fuß über die Türschwelle gesetzt hatten. Überall findet man kleine Naturschutzgebiete, die gut ausgeschildert sind und das Wander-Spaziergängerherz höher schlagen lassen. Wir besuchten das Naturreservat Garphytten mit 3 Wanderrouten. Die von uns gewählte führte uns auf einen Aussichtspunkt mit Bänken und Feuerstelle, von wo aus wir die Sonne und die weitläufige Aussicht genossen.

 

Naturreservat Garphytten Naturreservat Garphytten Naturreservat Garphytten Naturreservat Garphytten

 

Nach unserer Wandertour machten wir einen kleinen Abstecher in das kleine Städtchen Nora und besuchten ein süßes traditionelles Cafe mit 2 herzlichen schwedischen Omas, die uns einluden von ihren leckeren Gebäcken zu kosten. Zimtschnecken, Schokoladenbollar und andere süße Schnitten lagen auf dem Teller. Insgesamt zahlten wir ungefähr 10€, was im Vergleich zu übrigen Cafés äußerst günstig war. Auch Nora ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

 

Nora Kurztrip Schweden Nora Kurztrip Schweden Nora Kurztrip Schweden Nora Kurztrip Schweden Nora Kurztrip Schweden

 

Im Sommer kann man hier schöne Stunden am Seeufer mit Kaffee oder Tretboot fahren verbringen. Anschließend ging es weiter zu einem der ältesten Bergbauerndörfer, in dem ab dem 14. Jahrhundert Erz abgebaut und zu Eisen verarbeitet wurde. Leider war zu dieser Jahreszeit keine Führung möglich, dafür standen aber Prospekte zur eigenen Verfügung in verschiedenen Sprachen bereit. Vor jedem Gebäude standen außerdem Schilder, die einem einen guten Einblick in die Geschichte gaben. Schade war, dass wir nicht in die Miene zur Besichtigung herunterfahren konnten. Dies ist nur in Sommermonaten möglich.

Nach einem langen Tag heizten wir unsere Fass – Sauna ein, die mit einem Holzofen betrieben wurde. Bei kalten Temperaturen und Sternenhimmel in weitläufiger Landschaft ist das wirklich ein einmaliges Erlebnis.

Tag 4: Naturreservat Kvismaren vor der Haustür

Gleich vor der Haustür fanden wir zufällig das Naturreservat Kvismaren, das vor allem bekannt für seine Vogel- und Schlangenvielfalt ist, bot uns aufgrund der kalten Jahreszeit hauptsächlich Wasser, Schilf und Wiesen. Trotzdem konnten wir uns von einigen Wildgänse Scharen mit selbstgesungenen Nils Holgerson Intros verabschieden.

 

Naturreservat Kvismaren Naturreservat Kvismaren Naturreservat Kvismaren

 

Unsere tägliche Fika, so bezeichnen die Schweden ihre Kaffeekränzchen, verbrachten wir wieder in unserem Ferienhaus und zauberten uns nach Intensivreinigung des Waffeleisens einen Berg herrlicher Waffeln. Das Waffeleisen fertigte Dank seiner schwedischen Power innerhalb von 10 Sekunden super leckere Waffeln.

 

Belgische Waffeln in Schweden

 

Zurück im Auto fuhren wir planlos über Landstraßen und orientierten uns nach den ständig auftauchenden Schildern, die uns auf Sehenswürdigkeiten hinwiesen. Zufällig entdeckten wir ein Schloss in Privatbesitz und ein paar Seen.

 

Schweden erleben Schweden erleben

Tag 5: Rückfahrt nach Stockholm und Autorückgabe

An Tag 5 ging es für uns zurück nach Stockholm, wo wir noch einen Tag und eine Nacht die Stadt erkundeten. Unsere Erlebnisse in Stockholm gibt es dann im nächsten Artikel, denn ein Besuch in Stockholm gehört definitiv zu einem Kurztrip nach Schweden dazu.

 

Kosten des Kurztrip nach Schweden:

  • Flug mit SAS inkl. Gepäck 185€
  • Mietwagen von Budget 5 Tage für 140€
  • 4 Nächte im Schwedenhäuschen (für bis zu 6 Personen) über AirBNB für 340€
  • Die Kosten für Stockholm seht ihr dann im nächsten Artikel.

 

Eure Mädels,
Helen und Anja.

 

Hast du schon einmal einen Kurztrip nach Schweden gemacht?

Was sind deine Geheimtipps?

Schreib sie doch in die Kommentare!

 

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Ein Gastbeitrag zweier Mädels, die einen tollen Roadtrip durch Schweden gemacht haben. Jede Menge Tipps für deinen Kurztrip nach Schweden. Stay marvelous, Katrin and Sandra.

 

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Helen und Anja

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zwei Freundinnen die auch manchmal zusammen die Welt unsicher machen.
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