Paris an einem Tag entdecken

Paris – die Stadt der Liebe

oder die Stadt die, wenn man am Gar d’Lest aus dem TGV steigt, dreckig ist und stinkt.

 

Aber von Anfang an. Freitag Morgen. Viel zu früh. Das Fatzale (unser alter roter Fiesta) fährt uns sicher an den Bahnhof. Die S-Bahn sicher nach Karlsruhe. Dort steigen wir in den TGV nach Paris. Unser erstes Mal. Ich (Katrin) freu mich sehr. Auch wenn eine Woche Magen-Darm hinter mir liegt und ich immer noch nicht so richtig fit bin. Auf diesen Wochenendtrip habe ich mich gefreut und ich werde ihn mir auch nicht vermiesen lassen. Naja, so war der Plan. Bis die Zugfahrt lustig wurde. Ein deutsches Ehepaar sitzt zwei Reihen schräg vor uns. Kaum setzt sich der Zug in Bewegung packt sie die extra lauten Plastiktüten aus. Tomaten und Paprika. Als nächstes dann noch eine so große TupperBox, dass ich mich frage wie die überhaupt in ihren Rucksack gepasst hat. Als nächstes eine 6er Schachtel Bio-Eier, grün, so wie man sie kennt. Und in der Schachtel sind dann auch tatsächlich 6 hart gekochte Eier, 4 davon mampft der Mann. In der TupperBox Worschdebrot. Der Wagen wird mit so vielen Gerüchen gefüllt, dass mir schlecht wird. Und ich feststelle, dass dieses Rücksicht auf Mitreisende nehmen total oldschool ist. Auf der Rückfahrt nehme ich mir vor einen Döner zu essen, oder ein Mettbrötchen mit extra viel Zwiebel (mach ich natürlich nicht).

 

Wir zeigen dir heute, was wir in Paris an einem Tag entdecken so alles erlebt, gesehen, gegessen und gemacht haben. Ganz unten im Artikel kannst du dir auch unser Vlog Video dazu anschauen. „Live und in Farbe.“ (Nicht vergessen auf HD Qualität umzustellen!)

 

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Lecker Essen im Happy Days Diner

In Paris angekommen machten wir uns dann auf den Weg zu unserem Hotel, das zu Fuss nur 5 Minuten vom Bahnhof entfernt lag. Geschlafen haben wir im Mercure Hotel in der Rue La Fayette. Schnell die besten Rucksäcke auf’s Zimmer und schon machten wir uns mit Brine und Marco daran Paris zu erkunden. Unser erster Anlaufpunkt war das Happy Days Diner, das wir auf dem Weg zum Hotel entdeckt hatten. Wir hatten alle mächtig Hunger und dort wurde dieser erst einmal gestillt. Das HappyDayDiner machte wirklich Happy. Tolle Inneneinrichtung und das Essen war super lecker.

 

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Die Rue Crèmieux – alles bunt

Jetzt sollte das Paris-Abenteuer aber richtig losgehen. Wir hatten einen Tag für Paris, denn schon am nächsten Morgen ging es für uns schon weiter ins Disneyland. Also dann, brachten wir die Füsse mal zum glühen; und die haben geglüht. Erster Stop Rue Crèmieux. Alle Fasaden bunt. Diese Straße habe ich (Katrin) mal bei Instgram gesehen und wollte sie unbedingt in echt anschauen. Die Farben machten gute Laune und so bot es sich an ein spontanes Fotoshooting zu machen. Überhaupt bietet Paris jede Menge Fotomotive und ein Tag ist eindeutig zu wenig in dieser vielseiten Stadt. Das heisst dann wohl: „Wir kommen mal wieder!“ Nach dem Abenteuer bunte Strasse (in der es ein Haus gibt, das nicht fotografiert werden möchte) machten wir uns dann auf den Weg nach Notre Dame.

 

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Notre Dame – die Kathedrale auf der Seine-Insel

Ein schöner Fussmarsch entlang der Seine führte uns zu Wasserspeiern und jeder Menge Tauben. Kurz vor unserem Ziel gab es aber erst noch einen wirklich sehr leckeren Crèpes.
Auf dem Vorplatz von Notre Dame tummelten sich Menschen und Tauben. Die Größe und Anmut eines solchen Gebäudes lässt sich auf Fotos wirklich nur schwer wiedergeben. Wie soll man denn auch ein Gebäude, das 96 Meter hoch ist und 10.000 Menschen platz bietet, auf ein Foto packen, wenn man nur einen Tag in Paris hat und nicht die Zeit sich den besten Ort zum Fotografieren zu suchen. Aber wir hoffen, du bekommst ein kleines bisschen ein Gefühl für dieses prächtige Gebäude. Ich war jedenfalls überwältigt von der Architektur, den vielen kleinen Details und den Figuren und natürlich den Wasserspeiern, die mich sehr an die Zeichentrickserie „Die Gargoyles – auf den Schwingen der Gerechtigkeit“ erinnerte.

 

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Auf zum Louvre

Weiter ging der Fußmarsch an der Seine entlang zum Louvre, um die Glaspyramide zu sehen. Du kennt sie sicher aus dem Film – „Der Davinci Code“. Sandra, die schon in Paris war, wurde von dem Anblick des Platzes etwas enttäuscht, denn sie kannte den Platz ausschliesslich mit der Pyramide, ohne den Sicherheitscontainer und den roten Souvenir – Shop, der nun auf dem Platz steht. Aber Sicherheit muss ja leider sein. Also nahmen wir das nicht ganz so tolle Fotomotiv in Kauf. Leider hatten wir keine Zeit, um in den Louvre zu gehen, aber über den Platz sind wir natürlich trotzdem geschlendert.

 

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Küssen an der Wand der Liebenden „LE MUR DES JE T’AIME“

Unser nächster Stop war die Wand der Liebenden „LE MUR DES JE T’AIME“. 311 mal steht auf dieser Mauer „Ich liebe dich“ in 250 Sprachen. Die Wand findest du unterhalb des Sacré-Cœur auf dem Montmartre-Hügel auf dem Place des Abbessess. Ein schöner Fotospot und ein toller Ort, um sich einfach mal so zu küssen :). Man muss etwas Glück haben, wenn man sich alleine vor der Wand küssen möchte. Wir hatten sicher nicht das beste Wetter bei unserer „Mission“ Paris an einem Tag entdecken und trotzdem war es recht voll an der Wand der Liebe. Ich möchte nicht wissen was hier im Sommer los ist.

 

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So viele Stufen zum Sacré-Coeur

Der Aufstieg zum Sacré-Cœur war wirklich etwas anstrengend. Man hätte auch mit dem Bus oder einer Art Bergbahn hinauffahren können, aber dann wären uns viele tolle Motive entgangen. Ohne die 90 Stufen von der U-Bahn nach oben, sind es immer noch über 300 Stufen die man bis zum Sacré-Cœur besteigen muss. Auf dem Weg nach Oben gibt es so viel Kunst an den Häuserfassaden zu sehen, dass schon diese die Anstrengungen rechtfertigt. Oben angekommen kann man nicht nur die Basilika bestaunen, sondern man wird vor allem mit einem wundervollen Ausblick über Paris belohnt. Und wer die Basilika im Rücken hat und etwas weiter nach rechts läuft, der kann von hier oben auch den Eifelturm sehen.

 

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Auf dem Weg nach unten findet man ein schönes kleines Karrussel unterhalb des Sacre Coeur und in den kleinen Gassen jede Menge Souvenirläden. Das einzig lästige auf dem Weg nach oben oder unten ist, dass man alle paar Meter von einem Strassenmaler angesprochen wird ob er einen nicht malen dürfte. Die Häufigkeit war so geballt, dass man hätte meinen können, dass der eine doch die Absage des anderen hört und erst gar nicht fragt. Man geht kopfschüttelnd oder freundlich verneinend an einem vorbei und hat kaum den Mund geschlossen kommt auch schon der nächste ums Eck. Naja ….

 

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Das war er auch schon, unser Ein-Tages-Ausflug-Paris. Paris an einem Tag entdecken – Schnell, kurz und intensiv.
Paris ist nicht gerade günstig, das muss man wissen. Es lohnt sich nach einem Supermarkt Ausschau zu halten und dort sein Wasser oder seine Cola zu „normalen“ Preisen zu kaufen. Denn wer mal schnell an einer Imbissbude kauft oder einem kleinen „Speudo-Supermarkt“, der zahlt für ein 0,33l Getränk locker 3.10€! In Frankreich gibt es übrigens kein Pfand.
Auf alle Fälle wird es aber eine gemütliche Wiederholung mit mehr Zeit, einem Croissant unter dem Eiffelturm und Zeit in Straßencafés geben. Am nächsten Morgen ging es für uns erstmal weiter ins Disneyland, Mickey die Hand schütteln – wem wir dann tatsächlich die Hand geschüttelt haben wirst du bald erfahren.

Noch mehr Bilder unserer Reisen und Abenteuer gibt es bei Instagram. Bist du auch bei Instagram? Dann hinterlasse uns doch deinen Account-Namen in den Kommentaren. Wir freuen uns. Wir sind unter folgenden Namen zu finden KatrinAndSandra (der Account von Katrin) und littlebluebag (der Account von Sandra) … wer Bilder von Pepper und seinen beiden Katzenkumpels sehen möchte, der ist bei pepper_theaussi richtig.

stay marvelous,
Katrin and Sandra


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Paris an einem Tag entdecken?

Was hast du in Paris alles gesehen?

Schreib uns doch deine Empfehlungen in die Kommentare!

 

 

 

 

 

Katrin

Wollt Ihr noch mehr wissen? Hier noch x-mal unnützes Wissen über mich.

- Sandra's und mein Hund heisst PEPPERoncinio und die Katzen red hot CHILI und Jackson5
- Ich trinke gern Fritz Cola und alkoholfreies Radler
- Ich wollte als Kind Pilot oder Lehrer werden
- Bei Regen gehe ich mit dem Hund
- Ich haben ne kleine Schwäche für Superhelden
- Ich habe ein Jahr in den USA verbracht
- Ich liebe es unsere Rucksäcke zu packen und es damit ferne Länder zu erkunden
- Die Kamera darf nie fehlen.
- Ich bin der schlechteste Beifahrer den man sich vorstellen kann. Aber auch der beste Fahrer 🙂

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Kommentare

  1. Wunderschöner Bericht einer toller Stadt ‚ ich selber kenne sie auch schon und durch den Bericht wurde ich wieder zurück geholt in meine Erinnerungen an diese traumhafte Stadt ! Mein lieblingsplatz mit den Karussell war auch dabei

    1. Hey Anika,
      toll, dass auch dein Lieblingsplatz in Paris dabei war.
      Wir werden auf alle Fälle auch mal wieder hinfahren.
      Paris hat einfach so viel zu bieten.
      Liebe Grüße,
      stay marvelous,
      Katrin and Sandra

  2. Ein schöner Artikel, tolle Fotos & mal so ganz anders, als die üblichen Paris-Berichte. Den Eifelturm musste man ja regelrecht suchen 🙂 Ich kenne Paris leider kaum, aber nächstes Jahr steht eine Reise mit meinem Mann nach Paris an. Ich freue mich schon.
    Ich habe mich sehr über die Anekdote mit dem vespernden Ehepaar amüsiert – hart gekochte Eier (noch dazu in dieser Anzahl!) gehören echt verboten!
    Vielen Dank fürs Mitnehmen nach Paris! Anja
    PS: Vielen Dank auch für den interessanten Artikel zum Thema Datensicherung auf Reisen!

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